Montag, 30.03.2020 10:06 Uhr

fridaysforfuture - Berlin 7.2. - der Aufschrei

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 09.02.2020, 15:50 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 5176x gelesen

Berlin [ENA] Berlin-Mitte - am Invalidenplatz - der 7.o2. begann so , als ob die immer breiter und komplexer werdende fridaysforfuture - Bewegung ihre Positionen zum Klimawandel aktuell demonstrieren würde, als Luisa Neubauer - eine der führenden Köpfe der Bewegung - darüber hinaus mit ihrem Statement die Geschehnisse in Thüringen geißelte. Ihre Position - ein Verrat der Politik an den angepeilten Zielen des Klimaschutzes.

Es war ein Ruck, der durch die gesamte Demonstrantenschar ging. Mit Beifall und Protestpfiffen wurde das Statement der Luisa Neubauer begleitet. "Einen Ministerpräsidenten von der AfD gewählt zu bekommen, bedeute die Allianz mit den politischen Aussagen der AfD und erst recht auch zum Klimawandel" so Luise Neubauer. Ihr Unverständnis mit den Positionen der FDP und der CDU wurde emotionell und sachkundig so vorgetragen, dass das Verständnis zur Weiterführung des Kampfes gegen den Klimawandel von den Anwesenden als eine existentielle Notwendigkeit auch in den weiteren Statement betont wurde. So wurde die fridaysforfuture-Bewegung zu einem lautstarken Protest gegen die "dubiosen" Geschehnisse in Thüringen.

Luisa Neubauer im Statement.
Gäste aus der Schweiz und Dänemark.
Das besondere Foodsharing mit Broschüre.

Mit goßen Beifall wurden auch die internationalen Beiträge bedacht. Rikke Darmgard Nelson aus Dänemark und Linus Dolder - Schweiz - betonten, dass die fridaysforfuture-Bewegung noch erfolgreicher werden muss, um die Klimaschutzziele zum Erhalt unseres Planeten erreichen zu können. "Gemeinsam sind wir stark und können den Druck auf die Politiker erhöhen", war eine der wesentlichen Inhalte ihrer Statements. Interessant war außerdem, dass mit viel emotionaler Kraft gemeinsam Losungen zum Klimaschutz skandiert wurden. In diesem Sinne hatte Aaron Astner bereits seine Songs auf der Gitarre vorgetragen. Immer stärker wird auch diese Gemeinsamkeit von politischen Songs in Verbindung mit den Statements zu tragenden Elementen der Veranstaltungen.

Aber auch die weiteren angesprochenen Themen wie zum Kohleausstieg bzw. Inbetriebsetzen neuer Kohlekraftwerke bleiben ein Dauerbrenner des Protestes. Die HU-Uni war ebenfalls wieder stark vertreten und provozierte bewußt mit ihrer demonstrierten Aussage: "Systemchange not Climatechange". Auch Eltern mit ihren Kindern gaben eine besondere Note des Protestes. Interessant war auch die Tatsache, dass der "Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung" mit Broschüren präsent war. Eine Broschüre, die mehr ist als nur ein informelles Material. Es sind klare Position zu globalen Umweltveränderungen - Transformation unserer Welt im Digitalen Zeitalter.

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