Freitag, 19.10.2018 09:26 Uhr

Masterpieces - Concours d`Èlegance

Verantwortlicher Autor: Erich Hein Jüchen, 16.07.2018, 09:07 Uhr
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Schloß Dyck
Schloß Dyck  Bild: Erich Hein

Jüchen [ENA] : Schloss Dyck, 29.- 30 Juni antikes Ambiente, wunderschönes Sommerwetter, internationale Fachjury, 65 ausgesuchte historisch Sammlerfahrzeuge: der „Masterpiecese“ konnten beginnen. Zugegen waren die Fahrzeugbesitzer, wenige geladene Ehrengäste und Käufer der limitierten Eintritts-Tickets.

Der Masterpieces ist ein zurückgezogenes und elitäres Zusammentreffen von Sammlern, gleichgesinnten Enthuisasten und Connaisseuren – mit nur 65 ausgesuchten Klassikern, die sich in ihrer Seltenheit und Historie von der Masse abheben,; wie der Coachbiluilding- Ära, der one-offs und Prototypen; ein internationaler Wettbewerb, selten in der Welt der FIVA- Veranstaltungen. Eine ausgewählte internationale Fachjury aus 12 Ländern, betraut mit mannigfachen Aufgaben um in den einzelnen Kategorien den originalsten und schönsten Oldtimer auszuwählen.

Die Originalität der Fahrzeuge stand im Vordergrund der Bewertung, aber auch Seltenheit, Design und Harmonie, Gestaltung und Innovationsfreude, sowie die Historie wurden in die Bewertung mit einbezogen. Zwei Automarken standen im Fokus des Geschehens – Bugatti auf der Oldtimer-Schiene, Isdera auf der Seite der Moderne.Bugatti wartete an diesem Wochenende mit nicht weniger als 6 Beispielen des Bugatti T 57 auf. Der T57 wurde als fortschrittlichster Luxus- Tourer seiner Zeit gewertet, der sowohl als Standart- als auch im niedrigen Chassis-Konfiguration gebaut wurde.

Große Freude beim Bugatti- Historiker Julius Kruta, denn wie bereits beim Concours im Schweizer Coppet, zeigten sich zwei der insgesamt 17 gebauten Bugatti- Atlante auch auf Schloss Dyck.. Auch hier konnte Bugatti punkten. Das Coùpe „SC-Atlante“ aus dem Jahr 1937 wurde zum „Best of Show“ gewählt. Einige interessante Kompressor-Modelle im Sportwagen-Segment der 1920er und 1930er Jahre, angeführt vom Siegerauto des Nürburgring- Eröffnungsrennens - der Mercedes-Benz 600 S zeigten sich noch sechs weitere Modelle der Marken BMW und Bugatti.

Ein hervorragend restaurierter Mercedes Nürburg 500 Pullman machte sich aus Basel auf „Eigener Achse“ auf den Weg nach Schloss Dyck. Aufgeschlossen und gutgelaunt fachsimpelten Paul und Peter Winet, die Besitzer mit interessierten Enthusiasten über ihr Schmuckstück, der, der erstgebaute Wagen dieses Typs ist und das Ausstellungsstück von Mercedes- Benz am Genfer Automobilsalon 1932 war. In seinen frühen Jahren diente der Nürburg als Feuerwehrauto.16 lange Jahre dauerte die Totalrestauration.

Ein wunderschöner Alfa Romeo 6C 2300 BMW Cabriolet mit eleganten Graber- Aufbau, bereits Sieger( Best of Show) des Concours im Schweizer Coppet zeigte Präsens. Weiter bemerkenswerte Boliden, wie ein sehr seltener Pegaso Z- 102 Bj. 1955 aus Spanien oder ein Hispano Suiza K6 Bj. 1933. Rasant und elegant stellte sich ein Duo von Renn- Jaguars der Jury. Eine rot schwarze Variante C- Type XK120C von 1952 und ein original D-Type Bj. 1955 mit Originallack, original Interieur und dem ersten Reifensatz. Dieser gewann in der Kategorie den originalsten und authentischsten Wagen – ideal erhalten, bestmöglicher Zustand gepaart mit Lebensspuren.

Der Crickelwood Bentley 4 ½ Liter aus dem Jahr 1939, ein echter Dachbodenfund zeigte sich bereits zum zweiten Mal auf Schloss Dyck, diesmal 1A restauriert. Isdera, eine kleine Firma, gegründet 1982 von Eberhartd Schulz( Entwickler bei Porsche) brachte gleich vier seiner wenigen Fahrzeuge mit zum Masterpieces. Imperator gebaut 1884 und der Commendatore Baujahr 1993 sind wohl die berühmtesten.

Der 2006 aufgelegte Autokurier zeigt die in Vollendung gebrachte Gradwanderung von den klassischen bis hin zu den modernen Autos, denn er verfügt über ein zweimotoriges Chassis mit hat eine von Vintage inspirierter Karosserie. Nicht alltäglich, aber schön gedacht eine kleine Auswahl von SUVs auf dem historischen Rasen. Allen voran ein Toyota land Cruiser FJ 60 einst im Besitzt von „Roger Moore“ und das Jagdauto von Franz-Josef- Strauss“ ein Mercedes-Benz G D 300.

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